Fotogalerie: Australien ’12 – 4 – Murray River –

Murray River – Der grosse Fluss Australiens

2375 km lang! Und darauf eine Woche rumschippern. Muss doch irre sein 🙂 OK, war’s auch. – Treffpunkt mit Rob, unserem Vermieter, war eine kleine Bucht ausserhalb von >Mildura. Genau auf der Grenze zwischen New South Wales und Victoria. Dort lag „seine“ >Houseboat-Flotte. Unser schwimmendes „Haus“ sollte die >James R 2 sein: 16,5 m lang und ca. 4,5 m breit. (Details im link.) – Haben uns erst mal bei Cools eingedeckt, eine Woche Selbstversorgung war angesagt. Am nächsten morgen drückte uns Rob die Schlüssel in die Hand und eine kopierte Landkarte mit allen Sandbänken drin, den Schleusen, den Mooring-Plätzen. Klang gut. >Mooring?

Schleusenfrei – volle Fahrt

Das sind die Anlegestellen, aber anders als gedacht. Ist eher ein Vorschlag. Kann aber schon verschlammt sein oder ein Baum ist umgefallen – oder iss schon besetzt. Flussaufwärts hiess: keine Schleusen, sonst hätte immer jemand herbeitelefoniert werden müssen. Hiess aber auch: linkes Ufer ist New South Wales – und da darf bis an das Ufer gekauft und gebaut werden. Teilweise traumhafte Villen. Aber – private property. Rechte Seite war Victoria – hier darf 1,5 km bis zum Ufer nicht gekauft und so auch nicht gebaut werden. Ufer also naturbelassen. Galt aber für den grössten Teil der Strecke auf beiden Seiten. Ach ja – eine Hupe/Horn gab es auch. Einmal tuten: nach rechts, zweimal nach links, oder umgekehrt, und dreimal = Ablegen. So fahrn wir mal. Hebel nach vorne iss vorwärts und nach hinten iss rückwärts. Klar. Los gings. Nach zwei km sprang Rob in sein angebundenes Motorboot: see you next week folks. G’day. – OK, allein !- Mooring again. Hat er kurz gezeigt: heisst per Motorkraft das „Haus“ gegen das Ufer drücken und halten. Einer (= Eine) muss dann an Land springen und das Tau um eine geeignete Halterung legen. Und Achtung – immer auf Schlangen achten. Vor dem Springen. Also nix mit Poller oder so. Mussten schnell lernen, schon von der Flussmitte aus zu erkennen, ob die ausgeguckte Mooringstelle geeignet war. Zu flach? Zu steil?

Schlamm, Snags und andere Probleme

Zu viel Schlamm? Leider einmal falsch eingeschätzt 🙁 Zu viel Holz unter Wasser? Es hatte viele in den Fluss gekippte riesige Gumtrees. Wie weit ragen die unter der Wasseroberfläche in den Fluss? Wie stark ist die Strömung und/oder der Seitenwind und drückt uns wohin? Für echte Landratten wie uns etwas sehr viele Fragen auf einmal. >Snags gelten als besonders gefährlich. Das sind die toten Bäume am Ufer oder im Fluss. Also snags und snakes! (Erstere haben wir tunlichst umfahren, Schlangen zum Glück nie gesehen.) Einmal einen Mooringversuch gestartet, war keine Zeit für die Fragen nacheinander – sondern alle auf einmal – für uns zwei – Uff. – Mit der Zeit kam die Übung und Erfahrung. Auf dem Fluss war wenig los. Fünf bis sechs houseboats a day und ein Raddampfer. Und bald kannte man sich – zumindest optisch. Und die Aussies hatten auch ihre Probleme, trotz fünf bis zehn Leuten an Bord 🙂 – Ein echtes Erlebnis. Ein grosser träge fliessender Strom. „Mangrovenwälder (Gumtrees, tot oder grün), Kormorane und Pelikane auf den Stämmen, Schwäne auf dem Fluss, und ein Schwalbenpärchen mit eigenem Nest an Bord. Und die flogen immer fröhlich zwitschernd vorran. Und der Lohn am Abend: Ruhe, Geplätscher, Vögelrufe, Windrauschen, Sonnenuntergang golden über den Wipfeln, auf dem Wasser oder auf rotem Sandstein. Echtes BBQ an Deck und ein glas Rotwein. Whow. Und über uns das Sternenzelt. Und !!! endlich nach gut fünfzehn Jahren ganz deutlich: das >Kreuz des Südens !!! Das geht im November erst spät auf, so gegen 1.00 Uhr. Daher hatten wir es vorher nie so richtig gesehen. That’s Australia. Fällt echt schwer zu sagen, was war beeindruckender – der Stuart HWY oder der Murray?! Have a look:

Die Fotogalerie:

Hinweis: Für Eilige: mit der Maus über ein Bild gehen, das vergrössert sich dann. Für iPad-Nutzer: auf Bild gehen, das vergrössert sich dann. Mit Wischbewegung re. oder li. weiterschaun. Wer die Fotoschau aktivieren möchte: bitte irgendein  Photo lange sanft anklicken. Dann öffnet sich ein Kontextmenü mit u.a. dem Hinwes > in neuem Tab öffnen. Hier anklicken und Diaschau startet in separatem Fenster.

Für PC-Nutzer: ein Photo anklicken, dann öffnet sich Fenster für Bildershow. Bilderschow starten. Wer die vergrösserten Bilder der Show einzeln sehen will: Klicken auf die rechte Bildhälfte blättert weiter, Klicken auf die linke Bildseite blättert zurück. Wer die Bilder noch grösser sehen will, bitte das Photo zweimal anklicken (funktioniert nicht unbedingt mit allenPCs). Zum Verkleinern wiederum zweimal anklicken. Have fun.

Strelizie - Die Wappenblume von Madeira
Museum CR7
die Santa Maria
Statue Cristiano Ronaldo vor dem Museum CR7
Statue Sissi in Funchal
Die Santa Maria kreuzt vor Madeira
an der Hafenfront: Columbus
Funchal Festun Sao Tiago
Kreuzfahrer Hafen Funchal
Hafen von Funchal - eine Queen
Autobahn unter der Lande-/Startbahn Funchel Aeroporto Ronaldo
Funchal
Hotelanlage im Südwesten von Funchal
in der Altstadt von Funchal
Funchal Rua de Santa Maria
Fruchtstempel des Philodendron auf dem Markt in Funchal
Markthalle Funchal
Blumeninsel Madeira
Blumeninsel Madeira
Ribeira Brava
Blick von der Glasterasse Gabo Girao
Fajos do Girao - der alte Aufzug
Panorama-Seilbahn Gabo Girao
Ribeira Brava - von hier geht es rauf in die Serra
Kirche in Ribeira Brava
Blick vom Cabo Riao
Faja dos Padres mit Bananenplantage auf engstem Raum zwischen Meer und Fels
Mosaik in Ribeira Brava: das ehemalige Gold Madeira's: das Zuckerrohr
auf der Bananen-Mini-Plantage Faja dos Padres
Faja dos Padres
Ponta do Sol
Tunneldurchfahrt auf der Autobahn entlang der Südküste
Kirche in Ponta do Sol
Blick auf das Hochland, die Serra von der Uferaautobahn aus
bei Jardin do Mar
Frühlingsblau an der Südküste
Tunnel vor dem Leuchtturm Potna do Pargo
Potna do Pargo
Leuchtturm Ponta do Pargo
Ponta do Pargo
in Calheta
Calheta
bei Madalena do Mar
auf der Südautobahn
auf dem Weg in die Serra
Serra de Agua auf dem Weg rauf auf die Serra
Blick vom Pass Boca de Encumeada
auf dem Weg rauf zur Serra
bei Serra de Agua
Blick von der Serra bei Boca do Encmeada nach Süden
Regen in der Serra
von der Serra nach Süden
ein Santanahaus oder Madeirahaus
an der Nordküste bei Seixal
die Santanahäuser in Santan an der Nordküste
Santanahaus mit Drachenbaum
an der Nordküste
im Nordwesten kurz von Moniz
typische Landschaft im Nordwesten mit den Fejadas, den Wnderwegen entlang der Bewässerungskanäle
im Nordwesten bei Moniz
im Osten von Funchal bei Camara de Lobos
im Osten von Funchal bei Camara de Lobos
Porto Moniz
die Naturschwimmbecken von Porto Moniz
Porto Moniz
Ponta de Sao Lourenco
Ponta de Sao Lourenco
Ponta de Sao Lourenco
Ponta de Sao Lourenco
Porto Moniz
Ponta d Sao Lourenco
auf Ponta de Sao Lourenco

Madeira

Bilder aus dem ewigen Frühling