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< ZA > Süd-Afrika (2) : Western Cape – Land & Leute
ein reisereport:
ZuidAfrika Western Cape:
Eckpunkte der 2010er Reise waren:
* Cape Town mit *Llandudno an der Atlantic Seaside als Ausgangspunkt:
*Cape of Good Hope und Table Mountain National Park Constantia Vineyards:
* Der botanische Garten >Kirstenbosch< mit abendl.Open-Air-Rock-Konzert: * Die Winelands in Somerset West-mit Boschendal, Stellenbosch, Franschhoek : * Robben Island mit dem Gefängnis und der Zelle Nelson Mandela‘s:
* Und anschliessend:* Die Cederberge im Norden mit Sanddriff bei Citrusdal * Das Naturschutzgebiet am Indischen Ozean mit De Hoop: * Hermanus“die“Walbucht überhaupt * mit Cape Agulhas, dem tatsächlich südlichsten Punkt:
Teil 1: Capo nach derWM
Gleich vorweg: ja, die Hoffnungen hatten sich erfüllt: die Fussball-WM scheint keine negativen Erblasten hinterlassen zu haben. Es wirkte eher wie die Ernüchterung nach einer grossen Feier und die zufriedene Erinnerung an ein bedeutendes Ereignis, von dem das Land noch lange zehren kann. Kapstadt oder kurz >Capo< galt es (wieder) zu entdecken. Man muss sich die geographische Lage vor Augen führen und dann findet man sich in Capo hervorragend zurecht. Der Tafelberg durchschneidet quasi die Stadt. „Alt-Capo“ liegt südlich des alles beherrschenden Table Mountain und wird vom Wetter begünstigt. Die immer !! vorhandenen Wolken (Passat) regnen sich an den Nordhängen ab, das ermöglicht bevorzugt den Weinanbau und so entstand hier auch der weltweit erste Botanische Garten. Nach Süden schliessen sich die Wohnstädte der Capos (vorrangig Weisse) in den unzähligen Buchten an. Bis die Halbinsel, alles Ausläufer des Tafelberges, in einen Naturpark und das Cap of Good Hope ausläuft. Die Wohnstädte sind nahezu nur von Weissen bewohnt, die Einfahrten zu den Stadtteilen permanent bewacht, malerischst gelegen und begehrte Urlaubsadressen.
Teil 2 – Cederberge
Zunächst Richtung Namibia in den Norden des Western Cape, die sog. > Cederberge. Cederberg Mountains deshalb, weil hier tatsächlich wohl mal Zedernwälder gestanden haben. Die sich aber sehr, sehr reduziert haben. Hauptsächlich durch Brände, von Blitzeinschlägen verursacht. Die Natur ist rau, schroff, trocken, leer – toll. Mal wieder ganz Klein-Australien. Capos und Südafrikaner fahren hierher zum Campen, Mountain-Biken und anderen Freizeitaktivitäten in der „Wilderness“. Ja, wir sind einen ganzen Tag durch die Berge gewandert, ohne jemandem zu begegnen. Auch wilde (=gefährliche) Tiere hat es hier nicht. Schlangen sind die allzeit lauernde Gefahr. Genau wie in Aussi-Land. Und wir haben erfahren, dass man sie einfach nicht oder kaum sehen kann, die Tarnung ist perfekt. Siehe im Phototeil „Flora & Fauna“
Teil 3 – De Hoop
führte uns nochmals in das Nature Reserve > „De Hoop“ unmittelbar am Indischen Ozean. In einer Art „Touristendorf“ konnte man Häuser mieten, ähnlich wie in den Cederbergen. Nur war dort tatsächlich Wilderness, während die Häuser in De Hoop nehzu nobel sind. Ganz im Stil der ehemaligen holländischen (burischen) Fischer-häuser, reedgedeckt. In diesem Gebiet sind die >Baboons ( Bobbejaans auf afrikaans oder Paviane auf deutsch) beherrschend. Also immer alles verschlossen halten, wie übrigens im ganzen Land. Wildtiere (Mammals) sind hier an die Besucher gewohnt und kommen bis an (und in) die Häuser. Zebras, Gnus, Stausse, Impalas etc. Raubtiere gibt es keine, angeblich.
Teil 4 – Hermanus
last not least, war >Hermanus, „die“ Stadt und Bucht der Wale. Leider waren wir diesmal ein paar Wochen zu spät. Dafür haben wir es zum tatächlich südlichsten Punkt Afrikas geschafft, dem eigentlichen Trennpunkt zwischen Atlantischem- und Indischem Ozean: >Kap Agulhas. Dafür war das Wetter diesmal wirklich sommerlich. – Ein Wort zum Wetter: was viele – auch wir – nicht wissen und wussten: im Süden Afrikas bläst immer!! ein recht starker Wind. Und der ist kalt. Kommt er von Nord-West ist er kalt durch das kalte Atlantikwasser. Kommt er von Süd-Ost ist er kalt, da er von der Antarktis kommt. Daher tragen insb. die schwarzen Afrikaner stets eine Strickmütze. Das Problem für uns ist, dass unsere Baseball-Mützen einfach zu schnell wegfliegen. Ein Sweaty oder Sweaty-Weste sollte man immer dabei haben. Auch bei 28° im Schatten. Und Schatten gibt es recht selten. Bäume stehen, wenn, meist vereinzelt, das Buschland wird ca. 1.50 bis 2.00 m hoch. Also nix mit Schatten und noch weniger mit Wind-Schatten.
Wer mehr wissen will, bitte schaut die links und die Bilder auf den folgenden Seiten an.
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