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Das Ostallgäu mit Füssen als Zentrum und dem alles überragenden Schloß Neuschwanstein. König Ludwig II ist die! ‚Lebensader‘ einer ganzen Region. Ohne das Andenken an König Ludwig läuft hier nix.
Würzburg:
Aber der Reihe nach: vor Allgäu stand für uns >Würzburg. Franken. Ketzer sagen auch ‚Beute-Bayern‘. Zwar noch nicht ganz Ludwig und die Wittelsbacher. Aber schon dicht dran. Würzburg, die Boxbeutel-Stadt am Main. Hat man einmal die >Würzburger Residenz von innen erlebt, immerhin auch ein UNESCO-Weltkulturerbe, den überrascht die Freude an der Pracht König Ludwig’s II nicht mehr. Eher wird der Besucher an Versailles oder Petersburg erinnert. Prunk und Pracht zum Staunen. Aber auch die Stadt selbst ist ein Kleinod an sich. Die Altstadt hat schon bzw. noch etwas ‚recht-mittelalterlich-gemütliches‘ an sich. Muß man einfach mal selbst erlebt haben. Und was dem Bayern sein Biergarten ist dem Würzburger sein ‚Weingarten‘. Ganz vorne weg, der des >Bürgerspital !
Ein Würzburg-Bilder-Bummel:
-Ein Bild einfach anclicken, dann öffnet sich die Diashow-
Aber jetzt auf ins Allgäu – nach Füssen:
Fragen wir erst einmal bei Wikipedia nach:
Füssen ist eine Stadt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Ostallgäu. Sie liegt im Südwesten Bayerns an der Romantischen Straße und an der Via Claudia Augusta. Im Osten grenzt die Stadt an den Lech und im Süden an Österreich. Füssen ist nach Kaufbeuren und Marktoberdorf die drittgrößte Stadt des Ostallgäus und die zweitgrößte des Landkreises Ostallgäu….Füssens Wurzeln reichen bis in die Römerzeit zurück. Der Ort entwickelte sich an der von Norditalien nach Augsburg führenden Römerstraße Via Claudia Augusta, die Kaiser Claudius um 50 n. Chr. anlegen ließ….
Soweit – so gut. Aber wer hier Urlaub macht, für den ist Füssen die Stadt zu Füßen von > Schloß Neuschwanstein bzw. des > Schloß Hohenschwangau. Keine Diskussion.
Das was der ‚Kini‘ hier hat errichten lassen, ist für die Region mehr als Gold wert. Und erwirtschaftet ein Vielfaches dessen, was seine Bauten damals gekostet hatten. Hätten die Verantwortlichen damals nur geahnt, was er damit bewirkt hat, wäre er sicherlich nicht für unzurechnungsfähig erklärt worden. So ist er aber in die Herzen der Bayern eingezogen und wurde zu dem ! Kini schlechthin. Hier gibt’s nix, was nicht mit > König Ludwig II veredelt wird. Vom Bierdeckel, das Bier sowieso, dem Gasthof, dem Waldrand oder Bergblick bis zur Therme oder Buttermilch 😊 etc. pp.
Aber der Reihe nach. Beginnen wir mit der Stadt Füssen, besser dem Städtchen, direkt zu Füßen des > Hohen Schloß Füssen am Lech. Immerhin eine der bedeutendsten spätgotischen Burganlagen. Natürlich dem Bistum Augsburg zugehörig und klerikaler Besitz. Und nur einen Katzensprung weiter das >(Benediktiner-)Kloster und Abtei St. Mang
Ein Füssen-Bilder-Bummel:
Jetzt aber: die königlich-bayerischen Schlösser. > Schloß Neuschwanstein, > Schoß Hohenschwangau, > Schloß Linderhof
Klischees müssen bedient werden. War es vor 30/40 Jahren noch angesagt, bei einem Schloßbesuch ein bisschen Japanisch zu beherrschen, wäre jetzt Kenntnisse einer chinesischen oder eine indischen Sprache angebracht. Besuch der Schlösser ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Fotografieren im Schloß ist strikt verboten. Egal welche Sprache man für die Führung auswählt: Frühzeitigkeit ist allemal angebracht. Last-minute-booking kaum möglich. Für unsereins war natürlich die deutsche Führung angebracht. Denn, Sprache wählt auch die Besucherschaft aus. Nix gegen chinesiche Besucher. Ähnliches gilt für die Wahl des Transfer. Sollte man sich ebenfalls rechtzeitig drum kümmern. PkW ist nicht wirklich angebracht. Siehe Informationsmaterial der Schloßverwaltung. Aber eines ist sicher, es wird eng!
Neuschwanstein ist natürlich der Magnet und läuft dem väterlichen Schloß, Hohenschwangau, eindeutig den Rang ab. Klarer Beleg, ‚wenn der Sohn es dem Vater mal zeigen wollte 😊‘ Auch oder weil Ludwig in München geboren und aufgewachsen war, kam er hier seiner Liebe zur Natur, zu den Bergen und als Fluchtpunkt vor dem Münchner Hof näher. Schaut man sich allein die wild-romantische Schlucht hinterm Schloß von der > Marienbrücke aus an, läßt sich leicht erahnen, wie seine Sehnsucht nach Ruhe und Natur hier befriedigt wurden. Für den Besucher des 21.Jhdt eigentlich ein schier unmögliches Unterfangen. Denn Platzangst darf man beim Betreten der Brücke nicht haben. Und spätestens hier wäre ein bisschen Chinesisch hilfreich 😊 Den Schloßbesuch sollte man übrigens hier beginnen, denn zum Schloß geht es dann bequemer nur bergab! – Ist man dann pünktlich zum gebuchten Slot an Ort und Stelle, geht es auch ‚auf die Sekunde‘ mit dem Einlaß los. Vorher keine Chance. Führung verläuft recht rasant, da hinter jeder Gruppe schon die nächste Gruppe wartet. Und – Fahrstuhl im Schloß gibt es nicht. Irgendwer hat sicher mal die Treppenstufen gezählt. Viele !! Aber der Anblick der nahezu märchenhaften Pracht und Verträumtheit lohnen sich.
Ein Bilder-Bummel zum Schloß Neuschwanstein:
Linderhof
Ein Stück weiter in die Berge rein, quasi via Reutte in Tirol, erreicht man > Schloß Linderhof. Ein Schmückstück von typischem Jagd- und Lustschloß. Das Innere nicht ganz so edel wie Neuschwanstein – dafür aber der Park, geprägt von Wasserspielen, die die Lage zwischen zwei Gebirgshängen, sprich die Schwerkraft, für das Fließen des Wassers ausnutzen. Besuch des Schloßes übrigens auch nur via Fühung möglich. Aber allein ein Spaziergang durch den königlichen Park lohnt reichlich.
Der Ost-Allgäu ist natürlich nicht nur Ludwig II sondern auch
Katholizismus und Natur.
Sind ja in Bayern untrennbar miteinander verknüpft. Also schaun wir uns eines der herrausragendsten Kleinode des visualisierten Katholizismus näher an. Von Füssen aus quasi auch ums Eck liegt die gewaltige Kirche > die Wieskirche in Wies bei Steingaden. Offfiziell heißt sie >Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies.<. Ein 1754 fertiggestellter Sakralbau in >echt< bayerischem Rokokostil. Und UNESCO-Weltkulturerbe. Ehrlich gesagt, ob bei dem Prunk und Gloria noch viel Zeit für die christliche Botschaft übrig blieb? Oder vielleicht doch der profanisierte Eindruck der Glorie Gottes! Auf jeden Fall ein Muß für jeden Bayern-Ulauber.

Die Wieskirche :Kirche des gegeißelten Heiland auf der Wies
Und noch ein sakrales Kleinod
> Kloster Ettal
was sagt Wikipedia dazu:
Das Kloster Ettal ist eine Benediktinerabtei (Abtei zu den heiligsten Herzen Jesu und Mariä) im Dorf Ettal in Oberbayern und gehört der Bayerischen Benediktinerkongregation an. Die Abtei liegt rund zehn Kilometer nördlich von Garmisch-Partenkirchen und südöstlich von Oberammergau. Das 1330 gegründete Benediktinerkloster ist heute ein beliebter touristischer Anziehungspunkt. Zum Kloster gehören landwirtschaftliche Betriebe, mehrere Gasthöfe, ein Hotel, ein Gymnasium sowie eine Destillerie und eine Brauerei.
Ein malerischer Rokoko-Prachtbau im wahrsten Sinn des Wortes. Auch wenn vielen die Klosterbrauerei bzw. der Klosterbrand etwas geläufiger ist 😊
> Oberammergau
was fällt einem denn zu Oberammergau ein? Ein kleiner Ferienort im Ostallgäu. Klar. Aber doch in erster Linie die >Passionsspiele! Werden zwar ’nur‘ alle zehn Jahre aufgeführt. Aber der Ort ist verständlicherweise von den Festspielen geprägt. Daneben wird das Dorf auch durch die im Zentrum allgegenwärtigen > Lüftelmalereien an den Hauswänden geprägt
Da war doch noch was – die Natur !!
Drei Beispiele wollen wir hier zeigen, denn Natur, wunderschöne und pittoreske, ist in Bayern und gerade im Ostallgäu allgegenwärtig. Sozusagen auf Schritt und Tritt. Folgen Sie uns auf eine Bild-Wanderung oder Radtour rund um den > Forggensee, zum > Hopfensee und durch den Hopfenwald zur Senner- und > Käserei Lehern ( im offizellen Führer die Tour No. 12) und auf den > Tegelberg im > Ammer Gebirge oder der > Brettleweg hinter der Wieskirche. Ein wahrer Bretterwg durch eine bezaubernde Moorlandschaft. Man sollte allerdings sein Gleichgewicht gut wahren können. Insbesondere wenn man entgegenkommenden Wanderern ausweichen muß! Das Moor ist naß und tiefer als es ausschaut.
Und last not least rüber nach Österreich zur längsten (Fußgänger)Hängebrücke der Welt und zwei – nicht königlichen – Burgruinen:
Die > Burgenwelt Ehrenberg bietet gleich zwei highlights. Zum einen die > highline 179 Hängebrücker. Im Führer heißt es:
Mit stolzen 406 Metern Länge erhielt die highline179 im Dezember 2014 vom Guinnessbuch der Rekorde offiziell den Titel „Längste Fußgängerhängebrücke der Welt im Tibetstyle“. Seitdem ist die imposante Stahlkonstruktion ein fester Bestandteil der Burgenwelt Ehrenberg – und aus der „Burgenwelt-Familie“ nicht mehr wegzudenken.
Zum anderen zwei > Burgruinen Ehrenfeld. Im Führer heißt es hierzu:
Das Burgenensemble Ehrenberg Hoch oben thront die Schaufestung Schlosskopf über dem Außerfern. Jeder Reisende und Wanderer ist beeindruckt von den lang gezogenen gewaltigen Mauern, die einst Bollwerke gegen kriegerische Angriffe waren. Im Mittelalter war die Ehrenberger Klause heiß umkämpft, führte doch die wichtigste Handelsroute zwischen Nord und Süd vorbei. Die massiven Mauern lassen erahnen, dass vor der Burg Ehrenberg oft Kanonengrollen und Kriegsgeschrei zu hören waren.
Das ganze Ensemble ist auf jeden Fall einen Ausflug wert!
Das Überqueren der leicht schwingenden Brücke ist allein schon wegen des whow-Effekts zu empfehlen. Aber auch wegen des grandiosen Blicks in die Tiefe einerseits und andererseits wegen der Aussicht auf die Burgruinen und die Berglandschaft. Achtung: Mützen o.ä. auf jeden Fall absetzen und gut festhalten. – Aber auch der Blick von der anderen Talseite auf die Burgen als auch auf die Brücke ist sehenswert. – Die Burgen erreicht man mit zwei ‚Schräg-Seilbahnen‘. Allein deren faszinierende Hydraulik zum Ausgleich der Bergschräge ist betörend und beeindruckend. – Die Überquerung zur anderen Seite bietet natürlich einen idealen Ausgangspunkt für eine Talwanderung zurück. – Unten beim Parkplatz hat es eine echt akzeptable Jausenstation mit nem guten Apfelstrudel 😊



























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