Hawaii-Inseln

Hawaii-Islands/USA

Oahu – Big Island 0f Hawaii – Maui – Kauai

Eine Rundreise zu den bzw.über die interessantesten Inseln des 50. Bundesstaats der USA.: State of Hawaii.


Bildergalerien Hawaii bitte anklicken:

> Ohu      >Big Island of Hawaii  > Maui   >Kauai


Von Kalifornien rüberkommend, hat man die Einreiseformalitäten Flag of Hawaii.svgschon ‚überlebt‘. Zu Zeiten der Covid-Pandemie eine nicht ganz so klare Angelegenheit. Schon im Vorfeld gab es allerhand Irritationen. Vor allem muß ein Einreise-Antrag gestellt werden: ESTA (Electronic System for Travel Authorization), kostete US$14, ist mittlerweile auf US$ 21 gestiegen. Geht aber online recht simpel und zügig. Das Zertifikat sollte man sowohl digital als auch in Printform dabei haben. Sicher ist sicher. Bei uns lief in LA alles zügig, kein Vorzeigen, da alles bereits elektronisch abrufbar war. Auch keine Covid-Impf-Nachweise o.ä. Sollte man aber vorher trotzdem gemacht haben. In LA mußten wir unser Gepäck bei der Ausgabe abholen und dann einem an der Ausgabe wartenden Angestellten übergeben. That’s it. Konnten dann bequem zum nächsten Terminal gehen. In Honolulu, also auf Oahu ankommend waren wir ja keine Auslandstouristen und ‚durften‘ sofort das Gebäude verlassen.

1.Station: Oahu – ‚The Heart of Hawaii’ 

Ja, alle reden von Hawaii, meinen aber > Oahu. Und mit der quirligen Hauptstadt Honolulu ist sie auch das pulsierende Herz der Inselgruppe. Aber ganz und gar nicht Hawaii. Das sollte sich in den kommenden Wochen zeigen, zum Glück!

Wir hatten uns eine Bleibe in einem Appartment-Haus in Ala Moana, direkt neben Waikiki ausgesucht. 11. Etage, Blick über einen der Boots-Häfen. Leider nicht zum Lion-Head. Aber mit netter Terrasse. Für Frühstück und/oder Abendessen. Denn da begannen die kleinen Unannehmlichkeiten: Honolulu ist eine typische amerikanische Großstadt. Skyscraper! Straßenschluchten! Und, gefühlt, ausgebucht. War es vor 40 Jahren noch eine doch recht beschauliche tropische Inselstadt. Ist es jetzt eher ein Moloch. Kleiner Kulturschock. Frühstück: Kleines Frühstücklokal gefunden, 1. Etage in einem zweistöckigen Holzhaus. Prima. Eingang hinten. Also wir nach hinten. Schock: vor uns eine Warteschlange die Treppe rauf und auf der Empore. Man sollte sich in eine Warteliste eintragen. Und warten! Wartezeit ca. 1 – 1 1/2 Stunden. Also weiter zum nächsten. Etwas edler, wohl einem Hotel zugehörig. Das Gleiche! Und in den folgenden ebenso. War wohl doch keine gute Idee, kein Hotel zu buchen?! Die Lösung: am Appartment-Haus gab es eine Imbissbude mit Frühstück und/oder Obstbowles. Frühstück in den USA ist eben nicht lecker knusprige Brötchen, Marmelade etc. sondern was für gestandene US-Bürger: ein Ei? Die Liste fing bei 3 Eiern an, scrambled, fried oder wie auch immer. Und Speck selbstverständlich und, und….  Also nach Diskussion ein Spiegelei mit Schinken und gebackenen Bohnen und eine Obst-Bowle. Und den Rest der Reise alles schön selbst!!! Abendessen: reserviert? Sorry, booked out. Es gab Restaurants, nicht mal die edelsten oder gehobensten. Ausgebucht. Nächste Möglichkeit teilweise erst in 3 Wochen! Und dann die Preise: kleines Beispiel in einem ganz normalen Restaurant sollte eine kleine Vorspeise aus Gnocchi US§ 30,00 (in Worten: dreißig!) kosten. Oder für den Frühstückstisch ein amerikanisches Toastbrot, schlabbrig weich im Supermarkt: 8-10 US$. Und überhaupt: Brot. OK, wer die USA kennt, kennt das Problem. Und das jetzt die nächsten sechs Wochen! Selbst dran schuld. In manch einem Städtchen gab es entweder deutsche Bäckereien oder gar Supermärkte, die näherungsweis dunkles oder festeres Brot im Angebot hatten. Wir haben es überlebt!

OK: Honolulu. Klar, erstes Ziel war der Strand von >Waikiki, gleich nebenan. Hinter den Hotels konnte man sogar recht bequem den ganzen Strand, fast, entlang gehen. Vorbei an unzähligen Hotels mit ihren Privatstränden, für alle frei zugänglich, ihren Poolanlagen und Restaurants. Hier war der Straßenverkehr im wahrsten Sinn des Wortes ausgeschlossen. Straßen, Bürgersteige und Straßenleben existierte quasi ‚auf einer anderen Ebene‘. Hat man eine der vielen Malls in den Hotelanlagen durchquert, konnte man in diese andere Welt eintauchen. Ja, es gibt Busse, Haltestellen und sogar Fahrpläne. Geschäfte wie in Europa sind eher Fehlanzeige. Windowshopping ist dann recht mühselig. Schaufenster liegen  weit auseinander, Eingänge sind eher zurückliegend, oft von Bodyguards gesichert. Irgendwie eher abweisend. Aber das Leben findet eh in den Malls statt. Zeit und Ruhe für einen ‚Strandrast‘ hatten wir nicht. Und ohne Surfboard ist man hier irgendwie nackt. Die Leute hier sind ganz sicher mit so einem Brett schon zur Welt gekommen. Schaut man morgens gegen 6.00 Uhr mal auf die Strände:  da wimmelt es schon von Surfern. Morgens! Um 6! Wir waren auch noch zu sehr im ‚Reisemodus‘. Es stand ja auch viel auf der to-do-list.

Also weiter Honolulu – was stand als erstes an? Die Stadt erkunden. Das Zentrum suchen. Der Linienbus hat es schnell gefunden. Unspektakulär, eher klein. Häuser drei bis vierstöckig bzw. in aller Welt gleiche Verwaltungskästen. Eine echte Fußgängerzone mit Geschäften, fast wie bei uns. Nur, was es leider nirgends gibt sind gemütliche Cafés oder so was. Fast Food. Bummel zum Hafen mit dem >Aloha-Tower (seit 1926) mitten in der Uni. Und in der Uni gab es auch so was wie ein Eis-Café! Ein Stück weiter ein Botanischer Garten >Foster Botanical Garden. Sehr beeindruckend und exotisch. Sollte sich in den kommenden Wochen auf den anderen Inseln fast als ‚Normal-Botanik‘ erweisen. Direkt am Eingang steht Hawaii’s älteste buddhistische Tempelanlage, der >Kuan Yin Temple. Und ein Stück weiter runter, Richtung ‚Altstadt‘ und Hafen die obligatorische Chinatown. Hat leider mit den Originalen in Asien recht wenig zu tun.

Was gab‘s noch? Ach ja. > Pearl Harbour ist natürlich ein ‚must‘. Aber dazu sollte man ein Auto haben. Hatten wir dann auch. Und dazu muß ganz deutlich gesagt werden: die Amerikaner scheinen die rücksichtsvollsten Autofahrer, ever, zu sein. Kompliment. Wenn man allerdings z.B. die Parkboxen an den Straßen anschaut, da würde manch ein europäischer Städteplaner locker zwei draus machen. – OK Pearl Harbour, war gar nicht so leicht zu finden, denn die Schilder lotsen den Tourist unweigerlich in den militärischen  Bereich der Stadt. Also ganz genau auf der Karte checken. Ansonsten landet man bei einem schwer bewaffneten GI-Posten. Bei Sonnenschein ist der Besuch der ‚Gedenkstätte‘ echt anstrengend. Weil weit und breit keinerlei Schatten. Hier findet man viele Details: www.pearlharborhistoricsites.org . Hauptattraktion ist natürlich das >USS Arizona Memorial. Hier wurde genau über der Brücke der Arizona eine Plattform mit Blick auf das darunter liegende Wrack gebaut. Zu erreichen via kleinen Zubringerschiffen – und gaaanz viel Zeit. Die Schlangen sind lang. Und wer an einer der Info-Darbietungen teilnehmen will hat ganz schlechte Karten. Es sei denn man hat vorgebucht, mindestens 4-5 Tage vorher. In einer Art Hangar am Kai kann eine kleine Info-Ausstellung besichtigt werden, die den japanischen Überfall vom 7. Dez. 1941 anschaulich dokumentiert. Ohne Warteschlange! Bei der Hitze Durst oder Hunger. Echt ungünstig. In einem weiteren Hangar gibt es einen kleinen Supermarkt mit Snacks, Getränken und Souveniers. Verzehren kann man sein ‚lunch‘ im Stehen, auf den Mauern ringsrum oder an einem der spärlich vorhandenen Tische. Achtung: Kopfbedeckung aufsetzen. Die Sonne ‚knallt‘ auch im Frühling erbarmungslos. Alles in allem interessant, nicht imposant. Das Bewusstsein, an diesem Ort zu stehen ist das Entscheidende. Es sei denn, man ist Amerikaner.

Die Stadt Honolulu war für uns eher ……na ja, nicht so interessant. Aber die Umgebung. Denn natürlich ist Oahu eine tropische Insel. Und auch Honolulu von steilen immergrünen Bergen umgeben. Von denen täglich pünktlich am frühen Nachmittag dunkle Regenwolken herüber zogen. Waikiki haben sie allerdings nie erreicht. Wer dem Manhattan-Feeling entgehen will, der wohnt als etwas wohlhabenderer Hawaiianer an den umgebenden Berghängen, z.B. im > Manoa Valley. Gerade mal 10 – 15 Minuten oberhalb, nordöstlich von Waikiki beginnt ein völlig anderes Honolulu. Üppigst grün. Allerdings auch tropisch naß. Angeblich leben hier 40.000 Menschen. Noch etwas höher beginnt der >Manoa Cliff Trail und der >Manoa Falls Trail. Und ein Rundweg durch echten Tropenwald mit allem was dazu gehört. Palmen, Lianen, Orchideen, Bambus in ungekannten Ausmaßen, Wasserfälle und, und, und. Was es wohl nicht gibt, sind – Menschen. Wir sind fast den ganzen Tag ohne ‚menschliche Begegnung‘ geblieben. Abgesehen von einigen Hundebesitzern. Was halt dazu gehört. Wenn auch etwas unangenehm, war der Regen. Weniger der direkt von oben als der, der auf dem teils recht lehmigen Boden lag oder von den dichten Zweigen runter tropfte. Tropen!

Szenenwechsel, > Waimanalo und > Kailua Bay im Osten von Honolulu. Unten am > Makapu’u Lighthouse, quasi direkt hinter bzw. unter dem > Diamond Head liegt der Leuchtturm und via HWY 72 immer am Meer entlang erreicht man einen der angeblich schönsten Strände Oahu’s, den Waimanalo Beach. Bei unserem Besuch herrschte leider ein ziemlich heftiger Wind. Ob deshalb oder weshalb  auch immer, der Strand war komplett leer. Dazu muß allerdings gesagt werden, Schwimmen  an ‚wilden‘ Stränden ist lebensgefährlich. Auf allen Hawaii-Inseln. Die Wellen sind erstens dermaßen hoch und gewaltig, daß man ganz schnell umgerissen wird. Und wenn nicht, dann ziehen die zurückfließenden Wellen bzw. der rausgeschwemmte Sand dem Besucher die ‚Füße weg‘ und der Sog der Wellen ist gewaltig. Also nix mit Badefreuden à la Malle. Aber optisch allemal beeindruckend. – Auf dem HWY 72 ein Stück weiter erreicht man die >Kane’ohe Bay, die angeblich größte geschützte Bucht. Leicht oberhalb von Kane’ohe liegt das >Valley of the Temples, von einer bizarren Bergkulisse umgeben. Und darin der >Boydo-In Temple. Eine japanische Tempelanlage, 1:1 Nachbau des Tempels in der japanischen Stadt >Uji/Kyoto. Sehr beeindruckend vor dieser Kulisse. Noch beeindruckender, für uns, war das Tal selbst. Große grüne Wiesen à la Allgäu. Von einer kleinen Autostraße durchzogen. In den Wiesen stehen weit verstreut kleine Holzlatten und Blumensträuße. Die Wiesenhänge sind ein riesiger Friedhof. Die eine Wiese für die Chinesen, die andere für die Koreaner, für die Japaner, für die römisch-orthodoxen, für die Protestanten und so fort. An den Rändern stehen große Schutzzelte auf Rädern bereit. Trifft sich die Verwandtschaft z.B. zu einem Jahrestag, kommt die Familie, via Auto über die Straße, zusammen. Holt sich ein Schutzzelt wegen des täglichen Tropenregen, packt die Campingutensilien aus – und ‚feiert‘ den Todestag. Die Kinder können auf den weitläufigen Wiesen ungebremst herumtoben. In Kane’ohe gibt’s übrigens kleine Imbissstände – ohne Warteschlange. Infrastruktur an den Stränden eher Fehlanzeige. Es sei denn, man hat auf einem Campingplatz gebucht. Einen Stellplatz.

Nördlich von Honolulu seien noch die >Dole Plantagen erwähnt. Ein Ananas-Bauernhof der Superlative. Disneyland läßt grüßen. Neben tausenden von Souveniers konnte man auch echte Ananas erstehen. Echt. Wollte man die Plantage besichtigen, setzten wieder die bekannten Restriktionen ein: Warteschlange lang und länger, vorbestellte Besichtigungstour? Dann eben nicht. Ist halt das Zeichen der Zeit. Vor vierzig Jahren konnten wir eine Ananasbowle ohne Wartezeit genießen oder in Pearl Harbor am Kai flanieren, auch ohne Wartezeit. Egal.

Es wurde Zeit, mit dem Insel-Hopping zu beginnen. Nächste Station:

2.  Big Island of Hawai‘i:

> Hawaii ist die größte Insel des Archipels. Hawaii-Island gilt als die abenteuerlichste und abwechslungs-reichste der Inseln. > Kailua Kona hieß die erste Station, an der Westküste. Da die Insel so groß ist, hatten wir den Aufenthalt auf der Insel aufgeteilt. Der Westen zeichnet sich durch Trockenheit aber auch heftigen Tourismus aus. Das konnte man schon am Flughafen merken. Kailua war einst Königssitz, von > König Kamehamea I. Auf der Insel durch verschiedene Nachbauten der Hütten polynesicher Einwanderer dokumentiert. Siehe u.a. >Ahu’ena Heiau. Auf dem damaligen Königssitz, heute dem Areal des King Kamehamea Kona Beach Hotel. Wo sonst!   Kona ist u.a. ein bisschen  bekannter durch sein  Bier. Das  Kona-Bier, die  >Kona Brewery. Es gibt eben durchaus Bier auf Hawaii. Gutes!

Früher einfaches Fischerdorf, heute Touristenort mit malerischer Kulisse am Meer, vielen kleinen Shops und noch mehr Künstlerwerkstätten. Malen ist auf den Inseln das große Thema.

Haben kaum so viele Ateliers gesehen wie auf diesen Inseln. Hawaii bzw. der Archipel ist aus Vulkanen entstanden. Hier auf Big Island wird das besonders deutlich. Die Insel ist eigentlich komplett schwarz. Da wo wenig Wasser vorhanden ist. Da wo viel Wasser bzw. Regen, meist an den Südhängen der Berge dominiert die tropische Botanik. An den Stränden stehen riesige Palmen – auf schwarzem Vulkangestein. Und Berge hat es reichlich. Den > Maunaloa mit 4.169m und den > Maunakea mit 4.205m. Und dem höchsten ‚europäischen‘ Observatorium.

Ja, was macht man hier. Rumfahren, staunen, genießen und Strandurlaub zum Entschleunigen. Oder am > Ironman Hawaii teilnehmen. Denn in Kona ist der offizielle Start- und Zielort. 

Sehenswert u.a. z.B. die bemalte Holzkirche > St. Benedict‘s Church, siehe Bildteil des Berichts. Von außen eine schlichte Holzkirche. Innen eine umwerfende Farbenpracht, einer, sagen wir mal, klassisch ‚römisch-katholisch-italienischen‘ ebenbürtig. Wenn wir vorhin über Bier ‚gesprochen‘ hatten, dann muß spätestens jetzt über Kaffee gesprochen werden. Denn noch berühmter als das Kona-Bier ist der > Kona-Coffee. Angeblich sind die idealsten Bedingungen für den Kaffee-Anbau lediglich in Kalifornien und Hawaii gegeben. Das Pfund kostet dann auch schon mal US$ 60,00. Eine alte Tradition mehrheitlich in Familienbetrieben erstellt. Entlang den Straßen laden immer wieder kleine Holzbaracken auf eine Tasse Kaffee ein und im zugehörigen Shop zum Kauf desselben.

Der Nordwesten, wie auch der äußerste Süden, der Insel ist Weideland. Angeblich sollen hier riesige Kuh-Herden weiden. Die Weiden selbst waren riesig, der Wilde-Westen ließ grüßen. Aber Rinder?  Ja, ganz dahinten 3 bis 4.  Wir haben das Land erkundet, sind viele Kilometer große bis kleinste Straßen gefahren. Viele Weitblicke über das Meer oder die Berglandschaften am Fuß des Maunakea genossen. Und jeden zweiten Tag eine der empfohlenen Badebuchten besucht und uns ausgeruht. Alle angesteuerten Buchten waren nett, spärlichst frequentiert. Mal mit aber auch mal ohne Infrastruktur. Sprich Toiletten. Überhaupt Toiletten: Kompliment an Amerika. Es gab eigentlich kein ‚Sight Spot‘ ohne restrooms. Der Wasserfall oder Outlook oder eben Strand, konnte noch so entlegen sein, restrooms hatte es immer. Und sehr oft sehr komfortabel.. An der Süd-West-Küste wurde übrigens  > Cptn. Cook ermordet. In der > Kealakekua Bay, Ein weißes Monument bzw. Statue weist darauf hin, ohne Tourirummel.

Ein kleiner Ausflug in den Süden ist dann Tropen total. Entlang der Straße blitzen abseits gelegen, zwischen den dichtgewachsenen Palmen weiße Holzhäuser auf, meist auf Stelzen gebaut. Kommt die Frage, wie sichern die Leute ihren Lebensunterhalt? Die Distanzen zu den größeren Ortschaften sind schon beträchtlich. Wenn sie täglich dorthin pendeln müssen. Was aber immer ganz nah ist, ist das Meer. Ähnlich wie in den Bergdörfern Europas mit ‚Skiern‘ hat manch einer sein Grundstück mit Surfbrettern umzäunt.

Big Island zweite Woche: auf in den Osten: nach > Hilo.

Dahin ging es dann am  Mauna Kea vorbei via den Pass am > Pu’u Huluhulu mit 2.060m. Von hier konnte man einen Abstecher rauf zum Mauna Kea bzw. zum Mauna Kea Visitor Center bei 2.860m machen. Rauf zum Mauna mit 4.150 hätte man erstens einen 4WD-Auto haben müssen, eine permission und ein gutes Herz. Oben steht dann das > Mauna Kea Observatory Complex und das > Mauna Kea Ice Age Natural Area Reserve mit dem > Keanakakoi Krater. – Osten hieß aber auch Regen! War das Hochland noch karg und trocken, ging es dann stetig bergab in den Monsun-Regen, in die tropische Regenwaldregion um > Hilo. Ein kleines exotisches Städtchen, wenn auch die größte der Insel. Zwar auch touristisch angehaucht aber bei weitem nicht wie der Westen um Kona. Auch hier viele ‚Badebuchten‘ – auch sehr übersichtlich besucht.

Aber Ziel und Hauptthema im Osten ist die Vulkanregion um den > Kilauea Krater bzw. die Vulkanberge und die sog. >Kilauea Caldern in einem der aktivsten Vulkangebiete der Erde. (Die Bilder des letzten Ausbruch von 2018 auf der hier verlinkten website sind sehr interessant) Der > Volcanoes National Park. Die beiden noch immer aktiven Vulkane: Der > Maunaloa, der größte Vulkan der Erde, und der > Kilauea. Hier blubbert und dampft es aus den Erdspalten. (Siehe auch die Bilder der verlinkten website!) Die glühende und stets fließende Lava ist ‚leider‘ nur nachts zu erkennen. Tagsüber muß der Dampf und Schwefelgeruch riechen. Der letzte größere Ausbruch hat 2018 stattgefunden. (Interessant diese webseite zum Mythos der Feuergöttin und des Maunakea bzw. Maunalua: https://anemina.com/hawaii-island-vulkane-mythen-legenden/) Imposant die riesigen versteinerten Lavaflüsse runter zum Meer. Die Lavaebenen oben dürften der Mondoberfläche schon sehr ähnlich sein. Entsprechend wurde hier auch von den amerikanischen Astronauten trainiert. Eine Fahrt vom oberen Kraterrand (ca. 1.100m) runter zum Meer war eine Fahrt durch die meteorologischen Möglichkeiten: oben Regen, Wind, tropische Vegetation bis unten zu brennender Sonne ohne die Chance eines Schatten. Von einer kleinen Palmenoase mal abgesehen. Intensives Grün auf tiefstem Schwarz. Die Lava-Ströme enden an der Küste in zwei piktoresken ‚Bogen-Felsformationen‘ (Black Arches), der > Naula Sea Arch und der  Holei Sea Arch. Erinnert u.a. an die Twelve Apostles bei Melbourne. Ein Stück nördlich von Hilo gelangt man zu den > Akaka Falls im  Akaka Falls State Park. Allein die kleine Wanderung durch den State Park lohnt den Ausflug. Selten solche gewaltigen Bambusformationen gesehen. Wieder ein Stück weiter nach Norden erreicht man Ninole. Eine kleine Ortschaft bzw. lockere Ansiedlung an der Küste, in den Bäumen versteckt. Und hier wiederum einen kleinen Geheimtipp, der uns besonders beeindruckt hat. Der > Waikaumalo Park mit von uns nie gesehenen Regenbogen-Eukalyptusbäumen. Gewaltige Bäume mit bunter Rinde. Vor allem rot und kräftig grün. Fast wie mit Pastellfarben bemalt.  Einfach traumhaft. Es sind die einzigen Eukalyptus-Bäume, die in freier Natur nördlich des Äquator wachsen. (>Eukalyptus Deglupta: An jährlich auftretenden Rissen in der äußeren Rinde erscheint regelmäßig die leuchtend grüne inneren Rinde, die sich dann verdunkelt und zu blau, lila, orangefarben und kastanienbraunen Tönen reift)

Oder ganz in den Süden: weites Land, endlose im Wind wogende Weizenfelder und dann der >Ka Lae Southpoint. Hier ist die Welt zu Ende. Ein paar windzerzauste Korniferen o.ä. und dazwischen eine Sammlung alter bis altersschwacher Camper und Pick-Ups mit entsprechend ‚alternativem‘ Publikum. Und einem Schiffsschrauben-Monument als Zeichen, daß hier der südlichste Punkt des Archipels liegt. Hilfsbereite – oder trinkgeldinteressierte Menschen mit den Pick-Ups bieten einen Transfer zum > Papakolea Beach mit grünem Strand an. Grün deshalb, da das Mineral > Olivin hier aus dem Lavagestein ausgewaschen wurde.

Hawaii-Inseln Teil 3:  Maui

Schon der Transfer von Hawaii nach > Maui war mal wieder ein highlight. Nach Maui fliegt die > Mokulele Airline. Schon den Flughafen zu finden hatte was von Pfadfinder. Das Auto mußten wir natürlich am internationalen Airport abgeben. Hinter dem Flughafengebäude lag der Terminal für die regionalen Airlines. Und wieder dahinter in einer kleinen Blech-barracke – der von Mokulele. Zwei Stewardessen waren das Personal. Zuständig für alles. Checkin, Gepäck und Gepäcktransport zum Flugzeug. Sichern des Flugzeugs auf der Piste. Geleiten der Passagiere zum Flieger. Und! Das Bestimmen des Gewichts: Gewicht des Gepäcks incl. Handgepäck und der Passagiere Jeder mußte sich auf eine Personenwaage stellen. Das ergab dann die Bestimmung des Sitzplatzes.  Aber die Maschine faßte eh nur acht Fluggäste plus zwei Piloten. Und die Flughöhe war so, daß man am Boden alles bestens erkennen konnte, wie z.B. die Akaka-Falls.

Unser Domizil hatten wir wieder an einer Westküste aufgeschlagen – in > Kihei.

Die Insel wird bestimmt durch den > Pu’u Kukui (1.764 m) im Nord-Westen und dem > Pu’u Ula’ula (3.055 m) mit dem riesigen > Haleakala Crater im gleichnamigen Nationalpark. In der Mitte an der Nordküste liegt die Hauptstadt > Kahului. Nett aber nicht unbedingt für das ‚Touristenherz‘. Interessant wird es unmittelbar nebenan hinter > Wailuku im Regenwald des > Iao Valley State Park mit wildrauschendem Gebirgsbach und Wasserfall zwischen grünen wohl stets nassen bewaldeten ‚Zuckerhutbergen‘.

Das touristische Zentrum ist jedoch eher die Westküste zwischen > Kihei und > Wailea und den sich im Süden anschließenden Beaches. Geprägt wird die Region durch vorrangig junge Menschen und – guess what – das Surfboard. Alle Strände aufzählen oder gar abklappern hätte eines weiteren Urlaubs bedurft. Übrigens: auf diese kleineren Inseln fährt der Tourist Jeep, Wrangler. Da wird man garnicht groß gefragt. Also beluden wir mindestens jeden zweiten Tag unseren Jeep mit den obligatorischen Utensilien. Als da wären zwei große Liegetücher, ein Sonnen-schirm mit Drehgestänge zum Einschrauben in den Sand, zwei Camping-Strand-Stühle auf dem Rücken zu tragen, ausreichend Wasserflaschen und was für zum Essen. Denn gastronomische Infrastruktur beschränkt sich allenfalls auf einen Food-Truck, oder zwei. Aber immerhin. Die Strände allesamt sauber, gepflegt und vor allem leer. Es gab sogar welche mit ‚baywatch‘ von der auf besonders starke Wellen oder Winde hingewiesen wurde. Einmal wurden sogar alle Badende bzw. Surfer aus dem Wasser geholt – weil sich ein Seelöwe näherte. Der kam auch an den Strand, sah die Handy-Foto-Bewaffneten gaffend am Strand stehen – und entschied sich für die Umkehr.

Nördlich von Kihei liegt an der Westküste der Ort > Lahaina. Ein historisches Städtchen mit den typischen Holzhäusern, Hafen, Künstler-Ateliers, u.v.m. – und dem größten > Banyan(Feigen)baum überhaupt. Auf einer Fläche von mindestens zwei Tennisplätzen erstreckt sich dieser Baum. Dazu muß man wissen, daß die Banyans aus ihren Ästen ‚Tentakel-Wurzeln‘ treiben. Haben diese einmal den Boden erreicht, entwickeln sie sich quasi zu selbständigen Bäumen, wachsen, treiben Zweige, die werden zu weitauslaufenden Ästen, treiben Luftwurzeln und so weiter. Sind aber noch immer Bestandteil des ‚Ur-Baums‘. Banyans säumen beispielsweise in Hilo eine ganze Allee und lassen ihre Lametta-wurzeln wie einen gewaltigen Vorhang über der Straße schweben. Oder umschließen ganze, nicht mehr genutzte, Gebäude.

Den besonderen Reiz übt indess die gegenüberliegende Ostseite der Insel aus – mit dem Ort > Hana. Täglich fährt frühmorgens ein Touristentross mit Jeeps/Mietwagen oder Reisebussen (Kleinbussen !) von der Westküste über die mittlerweile berühmte > Road to Hana. Die Straße windet sich von Kahului entlang der Nord-Ost-Küste immer zu Füßen des Haleakala-Massivs entlang unzähliger Schluchten über Brücken vorbei an Wasserfällen und gegen Mittag immer bei Regen durch den tropfenden Regenwald nach Süden. Teils verläuft die Straße einspurig. Und man ist erstaunt, wo und wie hier überall Menschen wohnen. Die besonders Ambitionierten absolvieren die Tour hin-und-zurück natürlich an einem Tag. Wir nicht. Hatte den Vorteil, daß wir recht spät starten konnten. Unterwegs manch einen Halt eingelegt hatten – und die Strecke auf unserer Route sprich Richtung nahezu leer war. Wir hatten in  Hana ein Zimmer vor-gebucht. Denn  das Zimmerangebot ist recht begrenzt.

Außerdem gab es unterwegs viel zu sehen. Das fing schon im Norden an. Bei > Paia mit der Bucht, dem > Ho’okipa Beach Park. Einerseits gab es die echten Surfwellen, die ganz hohen und entsprechend geübte Surfer. Und am Strand eine Schildkrötenkolonie. 30 – 40 Riesengroße und junge Kleine. Die einen legten ihre Eier im Sand ab, die anderen nach getaner Arbeit wieder auf dem Weg ins Wasser. Und hinterließen dabei im Sand die reinsten Panzerstraßen.

Oder wieder ein Stück weiter eine Minibretterbude oder auch Kiosk nahe > Haiku am > Huelo Lookout. Hier bot jemand, in unserem Fall eine junge Frau, alles an, was man so im Regenwald haben kann. Eine frische Kokusnuß? Kein Problem. Mit einer riesigen Machete hackte sie die Nuß zurecht, schlug die Oberseite ab, bohrte ein Loch rein und reichte den Drink dem Kunden. Wir orderten zwei >  Acai-Bowles. Der momentane In-Drink bzw. In-Müsli. Gilt vielen auch als das Power-Frühstück. Es gab auch Herzhafteres. Unterhalb dieses Kiosk stand ein kleiner Zelt-Pavillon. Der Outlook. War leider im Laufe der Jahre etwas zugewachsen. Der Pavillon diente aber auch den einfachen Reisenden, sprich Nicht-Kiosk-Kunden als Rastplatz.

Wieder ein Stück weiter erreichte man die Halbinsel > Keanae. Eine landwirtschaftlich genutzte Halbinsel mit schroffen schwarzen Felsen, an denen sich der Pazifik die Wellen bricht. Tropische Traumkulisse.

Ein weiteres Stück nach Süden haben wir einen der Naturparks angesteuert und einen entsprechenden Spaziergang durch die Wildnis gemacht. >Bei der Gelegenheit: Alle Hawaii-Inseln sind schlangenfrei und es gibt auch keinerlei gefährliche Wildtiere< Unsere leider etwas zu hellen Turnschuhe bedurften anschließend einer Spezialreinigung. Es ist halt alles naß im Regenwald. Vor allem der Boden, die Wurzeln über die wir klettern mußten. War halt spontan und spannend schön.

Auf der weiteren Strecke bietet ein kleiner Farmermarkt frisches Obst, Souveniers etc. an. Gab sogar sowas wie eine rustikale Kneipe. Und natürlich die Selfie-Kulisse: I Survived The Hana Highway.

Dann endlich angekommen  in > Hana. Erscheint wie ein kleiner verträumter Kurort mit Hotel-Ressort(s), Golfplatz und alles in totalem Palmengrün. OK, hier war nur eine Übernachtung geplant und dann weiter über die Südroute zurück nach Kihei. In den Tagen zuvor hatte es jedoch heftigst geregnet und es hatte wohl einige Erdrutsche gegeben. Fazit: die Straße war gesperrt. Und ein Risiko wollten wir nicht eingehen. Also dieselbe Straße zurück. Wobei, das kennen wir alle, in der Gegenrichtung war die Straße gefühlt eine ganz andere. Und dann mit Gegenverkehr. All die, die morgens im Norden gestartet waren. Gestern war die Straße fast leer, in beiden Richtungen.

Neues Abenteuer: der > Haleakala Krater auf 2.500m bzw. der > Kalahaku Outlook und das Visitor Center am  > Pu’u Ula’ula auf 3.055m.(Auf dem Haleakala wurde jüngst das weltgrößte Sonnensegel installiert.) Der absolute Clou wäre natürlich der Sonnenauf- oder -untergang gewesen. Das hätte bedeutet, eine Strecke bei absoluter Dunkelheit zu fahren. Der Preis war uns zu hoch. Das Gelände hätte zwar nicht unbedingt eines 4WD bedurft, zumal die Piste nur dürftig befahren war. Mountain-Biker kamen entgegen. Tapfer! Bis wir merkten, daß die alle mit dem Bus raufgebracht wurden, oben ihr Bike erhielten – und abwärts gings. Vonn 3.000 auf 0.0 ! Hat sicher auch was. Oben erhielt man Infos von den Rangern, zahlte einen kleinen Eintritt – und war auf dem Mond gelandet. Hatten wir uns an das Schwarz der erstarrten Lava vor allem auf Big Island gewohnt. Das hier war etwas völlig anderes. Die ‚Krater-Innenfläche‘ präsentierte sich als riesige Hügellandschaft in allen Braun-Schattierungen, vom Oker- oder besser Schwefelgelb, graubraun, grünbraun (siehe grüner Strand im Süden von Hawaii-BigIsld). Oder die Felder von Mordor! Gespenstig. Und ein Rundblick über die ganze Insel. Konnte man doch die silber-glänzenden Observatorien doch schon von unten von nahezu jedem Punkt der Insel sehen.

Das war Maui, im Wesentlichen.

Und jetzt Weiterflug nach > Kauai, der vierten und letzten Station unserer Rundtour.

Auch hier hatten wir den Aufenthalte zweigeteilt. Erste Station war > Princeville. Ein wohl auf dem Reißbrett entstandener Ferienort vom Feinsten. Das ganze Areal glich einer riesigen Parkanlage. Statt eines historischen Stadtteils, also einer Altstadt, gab es das obligatorische Schoppingcenter. Im Outletstil incl. Supermarkt und Restaurants.

Unmittelbar hinter dem Shoppingcenter befindet sich ein Outlook auf das dahinter liegende Tal von > Hanalei und das > Hanalei National Wildlife Refuge. Man blickt von hier auf ein in Grün ertrinkendes fruchtbares Tal mit ausufernden > Kalo ( oder auch Taro) -Plantagen. >Kalo ist Hawaii’s heilige Pflanze, das Lebenselexier der Hawaiianer. Eingeführt von den Polynesiern symbolisiert sie die Lebenskraft schlechthin. Die bis zu zwei Meter hohe Pflanze wird von der Wurzel bis zu den Blattspitzen als Nahrungsmittel genutzt.

Hanalei ist eine Art Fischer- bzw. Surferdörfchen. Surfschulen und -verleihe reihen sich aneinander. In der Mitte dann das > Ching Young Village. Eine Mischung aus kleinen Kneipen, Food-Trucks, Künstler-Ateliers und Souveniershops.

Fährt man die Straße Richtung Osten weiter, erreicht man das > Kilauea Point National Wildlife Refuge mit kitschig schönem Blick auf das > Kilauea Lighthouse.

Fährt man die Straße Richtung Westen, erreicht man den >Na Pali Coast State Park. Es ist zu empfehlen, vorher ein ticket für einen Shuttle-Transfer zu reservieren. Denn es führt nur eine beschränkt zugängliche  öffentliche Straße zum Park. Wegen der sehr begrenzten Parkmöglichkeiten sollte man im Vorfeld eine permition beantragen oder eben den Shuttleservice nutzen. Aber dann ist man im pazifischen Paradies. Der Küstenpfad geht steil bergauf und -ab und beschert dem Wanderer die schönsten Ausblicke, Wow-Ausblicke: steile ins Meer stürzende Bergmassive, üppigstes Grün bis ‚oben hin‘, ebenfalls steilabfallende Gebirgsbäche, Wasserfälle inklusive und am Ende eine kleine Robinson-Bucht.

Das Ressort in Princeville endet in großen Rasenmatten hoch über dem Pazifik. Die Wiesen sind beliebte Abend-Ruhestätte der > Nene-Enten. Die Nenes stehen unter Naturschutz und werden auf allen Inseln behütet und gepflegt.

Über allem thront der > Kawaikini mit 1.598m. An der Nordküste gibt es keine weiterführende Straße. Bei Na Pali ist nach Westen also Schluß. Unser nächstes Domizil war dann auch ganz im Süden, immer der Ostküste entlang nach

> Po’ipu, der letzten Station unserer Rundtour.

Hier ist Kauai besonders landwirtschaftlich geprägt, MidWest. Weil äußerst fruchtbar. An den Küsten dominiert der Tourismus. Aber eher ruhig, mittelständig nicht dominant. Und ein Surfboard hat nun mal jeder. Auch der Landwirt auf seinem Pick-Up.

Was sollte man gesehen haben?  Nun das > Spouting Horn sicher. Wer Island oder Portugal mit den Geysiren oder die Wasserfontänen an der Küste bei Lissabon kennt, kennt das Spektakel.

In > Hanapepe die > Swinging Bridge – aber nicht zu sehr schaukeln.

Und dann das Highlight im Süden, quasi auf der anderen Seite des Kawaikini bzw. von Na Pali:

der > Waimea Canyon. Kauai wäre nach einem Vulkanausbruch fast geteilt worden. Dabei hat sich ein gewaltiger Canyon aufgetan, der einen Vergleich mit dem > Grand Canyon nicht zu scheuen braucht. Man fährt mit dem Auto von > Waimea rauf auf die Canyon-Kante (Canyon Rim) und immer weiter und immer höher. Es sei denn, man läßt sich von den atemberaubenden Ausblicken ablenken, die jeden unweigerlich zu einem ‚Wow‘ verleiten und aussteigen läßt. Man blickt wie in eine gewaltige ‚Erdwunde‘ auf die braun-rot gefärbten Felswände und den sich im Tal windenden Fluß, den Waimea River. Das Farbspektrum ähnelt dem oben auf dem Krater auf Maui, dem Haleakala Krater.

Ein würdiger Abschluß unserer Reise über den Hawaiianischen Vulkan Archipel.

Zum Abschluß doch noch einen gastronomischen Tip, hier für Kauai wo auch wir die Reise abgeschlossen hatten:

> Brennecke’s Beach Broiler, www.brenneckes.com, 2100, Hoone Road, Po’ipu

Entweder zum sundowner oder zum Dinner. Seafood!                   Brennecke's Beach Broiler | Go HawaiiBrennecke’s wurde übrigens von einem Berliner gegründet, der hier irgendwann einmal hängen geblieben ist. Ein Stück weiter liegt eine gleichnamige Bucht zum Relaxen.


Bildergalerien Hawaii bitte anklicken:

> Ohu      >Big Island of Hawaii  > Maui   >Kauai


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.