ein reisereport:
Der Stuart Highway
Ein wunderschöner Mai – mitten im November
oder
ein reisereport:
Ein wunderschöner Mai – mitten im Novemberoder
Und gleich hinter Darwin ging’s auch schon los – mit dem outback. Der >Stuart HWY, die Nord-Süd-Marginale durch den Kontinent. Parallel, mehr oder weniger, zur Bahnstrecke des >Ghan. (Die Bezeichnung The Ghan stammt von The AfghanExpress, eine Reminiszenz an die „afghanischen“ Führer der Kamelkarawanen, die vor der aufkommenden Motorisierung den Gütertransport im Innern Australiens sicherstellten.) Schier unendlich lang, meist nur geradeaus, gesäumt von niedrigen >Gumtrees (Eukalyptusbäumen) und Sträuchern. Dahinter weites, rotes Land und über allem ein tiefblauer Himmel. Outback wir kommen.
immer schön von hinten. Erste Station dann >Mataranka (430 km) mit den heissen Quellen mitten im Tropenwald und einem wirklich netten Campground. Zusammen mit einigen zig >(Kanga)Roos vor der Haustür (incl. Roo-poo: kangaroo poo works as a great conversation starter when it’s displayed prominently in your home, meint der humorige Aussi). Genannt werden sie im allgemeinen Roos oder Boomer (u.v.m.).
notwendigen Gebäude sind „oben. Wie z.B. Tankstellen, Supermärkte, Shops, Kneipen. Aber auch die gibt es unter der Erde. Hotels haben die Zimmer „unter“ und Empfangs-/Versorgungstrakte überirdisch. Ist schon irre. Eine „Düne“ muss nicht unbedingt eine Düne sein. Wohnungen erkennt man am Luftschacht „oben drauf“. Auch die Kirche ist halb unter der Erde. Und rund um den Ort reiht sich eine Abraum-/Erd-Pyramide an die andere. Und dazwischen die claims und Schächte der Opalsucher. Achtung: vermintes Gelände! Weiter gings, wir sind schon in >South-Australia , durch eine riesige >(Salz-)Seen-Platte (wie z.B. >Lake Torrens) nach >Port Augusta (530 km) am Pazifik bzw. genauer: am >Süd-Polar-Meer.
diesem Grenzfluss, deutlich länger als der Rhein, zwischen New-South-Wales und Victoria sind wir dann eine knappe Woche mit einem >house-boat (James R 2) geschippert. War für zwei „Mann“ Personal zugegeben ein bisschen haarig. Aber schön, abenteuerlich, neu – und nachhaltig. Denn daran werden wir sicher noch seeeehr lange denken. Vor allem das Anlegen/Festmachen und überhaupt die geeignete Uferstelle finden war für zwei sehr beschäftigend. – Zum Abschluss, last not least, direktemang nach Süden ganz runter bis >Melbourne.
das besondere an Australien?! Da wir mittlerweile schon mehrmals in Süd-Afrika waren steigt plötzlich die Verwechslungsgefahr!? Wo war was? Und was war wo besser? Das zeigt aber auch, dass beide Destinationen viele Gemeinsamkeiten haben. Menschen und Tiere sind, schon rein quantitativ, in Süd-Afrika dominant. Australien ist einfach gefühlt grösser, leerer, einsamer, ruhige, unverändert(er). Geologisch gesehen sind die Parallelen über deutlich. Die roten Gesteinsformationen an erster Stelle genannt.