Malle 2021

Malle im ‚Frühling‘ 2022

Der Frühling auf Mallorca beginnt so richtig mit der Mandelblüte. Dieses Jahr schon sehr früh. Konnten wir doch am 1. Januar schon die ersten Blüten bewundern. Dieses Jahr, am ‚Tag der Mandel‘ , am 15. Februar, war die Pracht vieler Orts leider schon oft vergangen. In der Region unterhalb des Tramuntanagebiets, also Grossraum Binissalem oder Richtung Deià oder Soller, kommt man aber noch jetzt Mitte Februar in den Genuss dieses bezaubernden Anblicks. Eine Pracht in Weiß und in den etwas höher gelegenen Regionen in leichtem Rosa!  Einen kleinen Eindruck liefern wir hier mit Bildern aus der Region Santanyi:

Kleiner Wandertip für zwischendurch am Fuß des Galatzo:

Nicht weit von Calvia, also im Südwesten der Insel, beginnt das Tramuntanagebiet. Unterhalb des Galatzo verläuft der mallorquinische > Fernwanderweg GR221, der von Andratx bis rauf in den Norden zum Cap Formentor führt. Gerade im Frühjahr zur Zeit der Mandelbüte findet man hier eine verträumte ‚Wiesen/Buschlandschaft‘, die jeden Wanderer zur Ruhe zwingt. Weit weg vom Alltagstress. Der Wanderweg beginnt an einem Parkplatz und ist mit ‚Finca Galatzo‘ ausgeschildert. Auch für ältere Semester hervorragend geeignet. Die Finca Galatzo ist eine gewaltiges Landgut,eine Granja, erbaut 1880 und wird von ‚behinderten’ Jugendlichen gepflegt. Mehr im Netz unter

> https://www.mallorcafuerkinder.de/oeffentliches-landgut-galatzo/

> https://enziano.com/tour/mallorca-finca-galatzo

Hier eine kleine Bildauswahl:

Malle ’21 – fast nach (?) Covid

Kommt man diesen Herbst nach Mallorca, mutet das fast ein bisschen paradiesisch an. Ja, Maske wird auch hier getragen. Ohne Murren sobald man einen geschlossenen Raum betreten hat. Aber im Unterschied zu letztem Jahr sind die Touristen da. Internationale und inländische. Und die Strände waren wieder voll. Angenehm voll. Erfrischend voll. Auf der Straße trägt niemand mehr Maske. Letztes Jahr zog man die ganz schnell über, sobald sich ein Passant näherte. In den Restaurants wird allerdings nicht nach irgendwelchen Zertifikaten gefragt. Und trotzdem scheinen alle, die Spanier ganz besonders, verantwortungsbewusst mit dem Thema umzugehen. OK, im November war dann auch hier Saisonende. Hotel nach Hotel, Restaurant nach Restaurant, Geschäft nach Geschäft haben ihre Türen verrammelt und die Fensterscheiben weiß eingepinselt um dem Sonnenlicht zu trotzen. Der eine oder andere hält mutig durch. Und natürlich die von Chinesen bzw. chinesischen Mitarbeitern betriebenen Souvenier- und Textilshops halten durch. Bei Wind und Wetter. Denn fast aprilhaft wechseln Sonne, Wind und Regen ab. Und leider gab es dieses Jahr eine seltene und nicht gerade erfreuliche Wettervariante: Mitte November setzte sich ein Tiefdruckgebiet zwischen Mallorca und Libyen fest. Es entfesselte sogar sogenannte Medicane. Eine meteorologische Wortschöpfung für diese mediterrane Hurricane.

Ansonsten verzaubert die Insel unverändert mit ihrem Charme. Nur Vorsicht: nicht überall sind wir Deutschen willkommen. Neben den Immobiliensuchenden gibt es leider immer noch viele Landsleute, die sich, insbesondere, im Tourismus ‚wie
zuhause‘ fühlen und vorraussetzen, daß jeder! Deutsch spricht. Nun denn.

 

Einige Fotos als Apetizer folgen weiter unten:

Eine echte Bereicherung im Nord-Osten der Insel. Der Radweg von rauf nach Arta:

Vía Verde Mallorca

Quelle: https://reservatum.com/de/via-verde-mallorca-waelder-natur/

Zwischen den Städten Manacor, der zweitwichtigsten Stadt Mallorcas, und Artà, einer Stadt voller rustikaler und typischer Atmosphäre, befindet sich die immer berühmtere Vía Verde Mallorca, die aus den Spuren einer alten Eisenbahn gebaut wurde, die als solche zwischen den Jahren 1921 und 1977  funktionierte. Mit 29 Kilometern Strecke und leichtem Schwierigkeitsgrad, perfekt geeignet, um zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad zu wandern, führt der Vía Verde von Manacor nach Artà, vorbei an Sant Llorenç, Son Carrió und Son Servera, alle charmant und voll mallorquinischer Tradition.

Via Verde bei Sant Llorenç des Cardassar

Unser Herbst-Domizil: Cala Millor:

Uferpromenade Cala Millor

Cala Millor

Oder in der näheren Umgebung: zB: Capdepera

Und gleich nebenan das ‚Berg- und Burgstädtchen Arta mit seiner gemütlichen Altstadt:

Arta

Oder ein Stückchen weiter südlich: der kleine Fischer – und Yachthafen von Porto Colom:

Porto Colom

Oder kurz davor bzw. fast ‚obendrüber‘ das Kloster Sant Salvador bei Felanitx:

am Kloster Sant Salvador

Oder ganz oben, kurz vor Formentor Port de Pollença. Seit über 30 Jahren für uns immer wieder Station für Herbst-oder Sylvesterurlaube:

Port de Pollença



Auch 2021 war die Weihnachtszeit in Palma wieder ein reines, sprich tolles Lichterfest!

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